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    Perspektiven für Geisteswissenschaftler

    10.11.2020

    Über Berufsfelder im geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich informiert ab dem 12. November 2020 die Ringvorlesung „Perspektiven für Geisteswissenschaftler*innen“.

    Studierende der Geisteswissenschaften sind kommunikativ, kooperativ, von schneller Auffassungsgabe und sicher im Umgang mit Digitalisierung und Globalisierung. Das macht sie für Unternehmen attraktiv.
    Studierende der Geisteswissenschaften sind kommunikativ, kooperativ, von schneller Auffassungsgabe und sicher im Umgang mit Digitalisierung und Globalisierung. Das macht sie für Unternehmen attraktiv. (Bild: Engin_Akyurt / pixabay.com)

    Wie aktuelle Studien belegen, haben sich die beruflichen Perspektiven für Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler in den vergangenen Jahren zum Positiven hin verändert. So sind Absolventinnen und Absolventen der Geisteswissenschaften inzwischen in jedem vierten Unternehmen anzutreffen.

    Digitalisierung eröffnet Chancen

    Beispielsweise bieten ihnen die in vielen Firmen bevorstehenden Digitalisierungsaufgaben große Chancen, weshalb sie zunehmend in naturwissenschaftlichen, informationstechnischen und kommunikativen Bereichen erfolgreich Fuß fassen. Grund dafür ist die steigende Interdisziplinarität, die von Unternehmen gewünscht wird. Besonders die Kommunikationsfähigkeit, die Kooperationsfähigkeit, die schnelle Auffassungsgabe und der sichere Umgang mit der Digitalisierung und der Globalisierung sind geschätzte Kompetenzen, die Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler quasi selbstverständlich mitbringen. Das agile Arbeiten spielt dabei zudem eine wichtige Schlüsselrolle und eröffnet ihnen vielfältige Möglichkeiten.

    Einblicke in zahlreiche Karrierewege

    Bei der Ringvorlesung beleuchten die Vortragenden passende Einstiegsmöglichkeiten und Karrierestrategien nicht nur in den Bereichen Kommunikation, Personal, Coaching, Verlagswesen und Stiftungen, sondern auch in anderen Bildungsinstitutionen. Außerdem wird die Gründung eines eigenes Start-up als mögliche Option anhand von Beispielen aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich erläutert. Schließlich wird der Begriff „Employability“ im Hinblick auf das Kompetenzprofil von Absolventen der Geisteswissenschaften analysiert und mit Handlungsempfehlungen für die Platzierung von Initiativbewerbungen verknüpft.

    Die Veranstaltungen finden jeweils donnerstags von 12:15 bis 13:45 Uhr via Zoom statt.

    Weitere Informationen

    Das Programm

    12. November 2020: Aussichtsreiche Einsatzgebiete und Recherchestrategien für Geisteswissenschaftler*innen (Dr. Annette Retsch, Career Centre Universität Würzburg und Dr. Christina Kreibich, Pressestelle – Öffentlichkeitsarbeit Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH)

    19. November 2020: Zwei chancenreiche Berufsbilder: Fachjournalist*in und Unternehmenskommunikator*in (Dr. Gunther Schunk, CCO, Vogel Communications Group, Würzburg)

    26. November 2020: Kind – warum hast du nichts Gescheites gelernt? (Anja Barchmann, Brose Würzburg)

    3. Dezember 2020: Von der Arbeit im Lektorat über die Vermarktung des fertigen Buches bis hin zur Veröffentlichung im Ausland (Alexandra Schönleben, Geschäftsführerin Arena Verlag)

    10. Dezember 2020: Journalismus, Medien, (Erwachsenen-)Bildung – warum für Geisteswissenschaftler*innen überall ein Platz frei ist (Dr. Sebastian Haas, Referent Akademie Frankenwarte, Würzburg)

    17. Dezember 2020: Von der Mediaevistik über Ghostwriting zur Eignungsdiagnostik – Die Geschichte einer wandlungsfähigen Karriere (Dr. Daniela Reichel, Corporate Coaching Institut, Veitshöchheim)

    14. Januar 2021: Vom Politikwissenschaftler zum virtuellen internationalen Moderator (Philipp Möcklinghoff, Communications & Project Implementation Officer, Dialogue Facilitator, UNICollaboration for Erasmus+ Virtual Exchange)

    21. Januar 2021: Ein eigenes Start-up gründen: Eine Karriere-Alternative auch für Geisteswissenschaftler*innen? (Tanja Golly, Gründungsberaterin SFT, Uni Würzburg)

    28. Januar 2021: Perspektive Stiftungswesen – Am Beispiel der Robert Bosch Stiftung (Christian Hänel, Bereichsleitung Zukunftsfragen und Stiftungsentwicklung der Robert Bosch Stiftung GmbH)

    4. Februar 2021: Vom Kompetenzprofil zur Initiativbewerbung: Wirkungsvolle Präsentation für Geisteswissenschaftler*innen (Theresa Burkardt, M.Sc. Psychologie)

    Das Programm zum Download

    Diese Ringvorlesung gehört zum Allgemeinen Pool für Schlüsselqualifikationen, Anmeldung über wuestudy. Wünsche für weitere Vortragsthemen und Kooperationsanfragen für die kommenden Semester können jederzeit an Dr. Annette Retsch gerichtet werden.

    Kontakt

    Dr. Annette Retsch, Career Centre, T: +49 931 31 82420; annette.retsch@uni-wuerzburg.de

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